„Heimatklang-Sänger“ beenden Sommerpause

„Heimatklang-Sänger“ beenden Sommerpause

Nach der vierwöchigen Sommerpause starteten die Sänger am 29. Juli auf dem Anwesen von Erwin Hergemöller an der Ladberger Str. 127 mit einem geselligen Ansingen wieder in die Chorproben. Gemeinsam mit Willi Buller hatte er seine Sangesfreunde zu einem Ständchen anlässlich ihres 80. Geburtstages eingeladen. Harmonikaspieler Raimund Spieker übernahm an diesem herrlichen Sommerabend das musikalische Kommando für den in Urlaub weilenden Chorleiter Andreas Oeljeklaus. Bei vorbildlicher Bewirtung bedankten sich die Sänger mit vielen Wunschliedern bei den Jubilaren.

Fünf neue Sänger beim MGV „Heimatklang“ Settel Erfolg auf ungewöhnlichem Weg

Fünf neue Sänger beim MGV „Heimatklang“ Settel Erfolg auf ungewöhnlichem Weg

Persönliche Ansprach ist das A und O beim Werben um neue Sänger. Davon ist Ralf Krumme, Vorsitzender des MGV „Heimatklang“ Settel fest überzeugt. Kommen dann noch unkonventionelle Werbesprüche dazu, sind es gleich fünf neue Mitsänger, die der MGV seit Anfang 2019 begrüßt hat. 

Die neuen Sänger des MGV „Heimatklang“ Settel, Dominik Buller, Frank Ehrentreich, Lukas Oeljeklaus, Frederik Möller und Andreas Meyer mit dem MGV-Vorsitzenden Ralf Krumme und Chorleiter Andreas Oeljeklaus (von links).

Unkonventionell ist der „Werbezettel“, mit dem der MGV „Heimatklang“ Settel nach neuen Sängern sucht, auf alle Fälle:

  •       …. Frontsänger in der Schülerband,
  •       …. Radio-Musik mitsingen,
  •       …. am Montagabend noch keinen Termin, oder
  •       …. ist die Frau froh, wenn sie dann mal das Fernsehprogramm bestimmen darf?

 

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der humorvollen Anstupser, doch mal bei der Probe reinzuschauen, aber „Es funktioniert nur durch die persönliche Ansprache“, weiß MGV Vorsitzender Ralf Krumme . Der „Appetitmacher“ aus Papier dient da eher nur als Dosenöffner. Anfang 2019 hat der Chor die Sängerwerbeaktion beschlossen. Jeder Sänger ward aufgefordert, aus seinem Freundes- und Bekanntenkreis mindestens sechs Namen aufzulisten, die er dann mit Hilfe des Werbezettels persönlich, quasi „Aug in Aug“  besuchen und zu vier fest angesetzten Schnupperabenden einladen sollte. Genau mit diesem Ansatz hatten die Setteler Erfolg, großen sogar. „Seit Januar haben wir fünf neue Sangesfreunde gewonnen“, freut sich der Vorsitzende. Das Ungewöhnliche: Es sind nicht nur „alte“ Männer, die ja gemeinhin mit Männerchor in Verbindung gebracht werden. „Zwei 17-Jährige, ein 21-Jähriger, ein 49- und ein 53-Jähriger“, nennt er die Altersangaben. Einer, der sich davon hat ansprechen lassen, ist An­dreas Meyer . Seit fünf Monaten singt der 49-Jährige nun bei den Settelern mit. Chorleiter Andreas Oeljeklaus wohnt, in seiner Nachbarschaft – jahrelang ist nichts passiert, „obwohl die mich immer wieder angesprochen haben“. Zu Jahresbeginn ist Andreas Meyer dann mit zum Vereinslokal Beumer-Stöppel gegangen, wo montagabends geprobt wird.

„Ich wollte das eigentlich nur mal testen“, erinnert er sich an den ersten Abend, „… und dann hat das richtig Spaß gemacht, das hätte ich nicht gedacht“, blickt er auf diese Premiere zurück. „Nicht nur, weil mir das Liedgut gefiel, auch weil es anspruchsvoll ist, im Chor zu singen“, waren seine Montagabende fortan belegt. „Da passe ich schon auf, dass da nichts dazwischenkommt“, lacht er im Gespräch mit den WN. Dabei hat er „vor drei, vier Jahren“ schon mal in einen anderen Chor reingeschnuppert. „Aber das passte terminlich überhaupt nicht mit den Proben in meinen Kalender. Damals habe ich noch mehr Sport gemacht“, erinnert sich Andreas Meyer. Den ersten Auftritt als „Heimatklang“-Sänger hat er bereits hinter sich – ein Wunschlieder-Ständchen bei einer Goldhochzeit.  „Für die neuen Sänger wollten wir eigentlich bei Lengerich’s Kulturbühne „Vorhang auf„ im Gempt-Bistro ein neu einstudiertes Lied singen. Leider mussten wir das krankheitsbedingt absagen. Dafür hat´s dann bei der Gewerbeschau „Intrup macht mobil geklappt“, berichtet Ralf Krumme.

 

Bereits vor über zehn Jahren hat der MGV Settel schon mal versucht, neue Sänger zu gewinnen. Damals wurde der Projektchor ins Leben gerufen. „Das ist eine eigene Erfolgsgeschichte geworden“, schmunzelt der Vorsitzende. Zwar wurden für den „Heimatklang-Chor“ keine neuen Mitstreiter gefunden, doch der Projektchor hat sich etabliert, ist heute neben der Plattdeutschen Theatergruppe im Vereinsleben nicht mehr wegzudenken.

Sehr hilfreich für die ungewöhnliche Mitgliederwerbung war auch der neue Imagefilm  des Sängerbundes NRW zum Thema „Singen“. Der hatte zu Werbeaktionen aufgerufen, es den Chören aber freigelassen, wie sie es machen. Die Setteler, so viel steht fest, haben es nicht nur ungewöhnlich, sondern auch ungewöhnlich gut gemacht.

(Von Michael Baar – Westfälische Nachrichten 06.07.2019)
Heimatklang-Halbjahresausklang am 1. Juli auf Gut Erpenbeck

Heimatklang-Halbjahresausklang am 1. Juli auf Gut Erpenbeck

Heimatklang-Halbjahresausklang am 1. Juli auf Gut Erpenbeck

Die letzte Chorprobe des MGV „Heimatklang“ Settel vor der vierwöchigen Sommerpause fand am Montag, 1. Juli 2019 im Rahmen eines geselligen Ausklangssingens auf Gut Erpenbeck statt. Neben einer Kurzführung durch den Hausherrn Henner Erpenbeck stand das Resümee der durchgeführten Werbeaktion zur Gewinnung neuer Chorsänger im Mittelpunkt. Treffpunkt war um 19.30 Uhr an der Festscheune auf dem Gutshof. Der Wiederbeginn der Chorproben nach den Ferien ist auf den 29. Juli beim Sangesbruder Erwin Hergemöller an der Ladberger Str. 127 terminiert.

Bilder der letzten Chorprobe vor der Sommerpause

Himmelfahrtsfahrradtour 2019

Himmelfahrtsfahrradtour 2019

Informationen von Hexen und Hengsten für die Heimatklang-Radler.

 

Lengerich. Bei recht trübem Radelwetter starteten  an Christi Himmelfahrt gut 40 frohgelaunte Radler des MGV „Heimatklang“ Settel vom Vereinslokal Beumer-Stöppel zu Ihrer traditionellen Fahrradtour. Punkt 7 Uhr in der Frühe ging es unter Führung der  Sänger  vom 2. Bass durch Niederlengericher, Hohner und Höster Gefilde über den Schafweg Richtung Lienen. Auf der gemütlichen Tenne des Ferienhofes von Eckhard und Karin Sander am Ölmühlenbach servierten die Sängerfrauen, wie üblich, das westfälische Frühstück mit Butterwegge, Pumpernickel und Schinken. Als die Sänger das Ständchen „Veronika der Lenz da“ für die Gastfreundschaft des Vorsitzenden vom MGV Lienen ertönen ließen, verzog sich prompt der letzte Nieselregen. Weiter ging es über den Westerbecker Damm nach Holzhausen zum sagenumwobenen „Siebenwegekreuz“. Hier überraschten die Sänger Frank Wallenhorst und Klaus Horstmeier vom Kleinen Chor mit einem stärkenden Zwischenstopp. Günter Tierp hatte bei seinen befreundeten Lienener Heimatkundlern Friedel Stegemann und Dr. Christof Spannhoff historische Informationen zu dieser Örtlichkeit erfragt. Ob sich hier allerdings ein geheimer „Hexentreffplatz“ befunden hat, scheint wohl eher der Fantasie alter Schulmeister entsprungen zu sein. Die Zahl 7 sei ja von jeher eine magische Zahl. „Vielleicht ist das der Grund, dass ein Weg inzwischen zur Ackerfläche umgepflügt wurde und hier nur noch sechs Wege kreuzen“, vermutete er. Nächste Station war die Hengststation auf dem Hof Korte in Ringel. In Vertretung der Inhaberin Dr. Martina Korte erklärte ihre Mutter Evi die Abläufe der Nachwuchszüchtung und präsentierte stolz die rassigen Vierbeiner mit den frisch geborenen Fohlen.  Die letzte Etappe führt zum Tagesendziel auf den „Heidehorst“ der Familie Rücker am Schniederhaarweg. Hier hatte Sangesfreund und Bogenschütze Raimund Spieker  einem Sportbogen-Schießwettbewerb vorbereitet. Sieger wurden dabei die Bassstimmen gefolgt von den passiven Mitgliedern, Tenören und dem Kinderteam. Bester Einzelschütze war MGV-Vorsitzender Ralf Krumme vor Christian Kenning. Mit einem zünftigen Grillfest klang die ca. 35 km lange Fahrradtour in gemütlicher Runde aus.

Am „Siebenwegekreuz“ in Lienen-Holzhausen legten die Radler des MGV „Heimatklang“ Settel am Himmelfahrtstag einen informativen Zwischenstopp ein.

Setteler Vereine feiern ihren Maibaum mit Dämmerschoppen

Setteler Vereine feiern ihren Maibaum mit Dämmerschoppen

Mit vereinten Kräften ziehen die Setteler Vereine am Samstag, 27. April, diesmal im Rahmen eines Dämmerschoppens ihren Maibaum in die Höhe.

Samstag, 27. Mai 2019 – 17 Uhr

Bereits zum 26. Male findet in der Bauerschaft Settel das gesellige Aufrichten des großen Maibaums mit dem bunten Maikranz statt. Traditionell ziehen am letzten Aprilwochenende, diesmal am Samstag dem 27. April um 17 Uhr im Rahmen eines geselligen Dämmerschoppens, die Setteler Schützen und Sänger mit vereinten Kräften das farbenfrohe Schmuckstück in die Höhe. Auf dem Vorplatz der Betriebsstätte Settel der Ledder Werkstätten wird dann alles hergerichtet sein. Inzwischen hat sich diese schöne Tradition zu einem kleinen Volksfest für alle Bewohner der Bauerschaft Settel und viele auswärtige Gäste gemausert, heißt es in der Mitteilung der Ausrichter. Die „Heimatklang-Sänger“ werden gewohnt stimmgewaltig den Mai begrüßen, bevor der obligatorische Fassanstich erfolgt. Und wenn danach das Akkordeonorchester „Tanzende Finger“ in die Tasten greift, ist gute Laune garantiert. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt, so dass einem harmonischen Miteinander unter freiem Himmel nach den langen Wintermonaten nichts im Wege stehen sollte. Die Festausschüsse beider Vereine treffen sich bereits um 16 Uhr zu den Vorbereitungen.

Schwungvoller MGV-Auftritt bei Frühjahrsschau „Intrup macht mobil“

Schwungvoller MGV-Auftritt bei Frühjahrsschau „Intrup macht mobil“

Schwungvoller MGV-Auftritt bei Frühjahrsschau „Intrup macht mobil“

Im Lengericher Gewerbegebiet Lohesch fand am Sonntag, dem 7. April die große Frühjahrsschau „Intrup macht mobil“ bei herrlichem Frühlingswetter statt. Nach der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Wilhelm Möhrke im Beisein aller beteiligten Firmenvertreter griff Chorleiter Andreas in die Pianotasten. Die „Heimatklang-Sänger“ begrüßten die Besucher mit schwungvollen Melodien. Vom Sängergruß „Kommt zusammen“ und „Veronika, der Lenz ist da“ über Reinhard Mey’s „Über den Wolken“, dem zünftigen „Bierlied“ und vielen anderen ernteten sie herzlichen Applaus der zahlreichen Besucher. Für einige Sänger war es der erste öffentliche Auftritt nach den voraus gegangenen vier Schnupper-Chorproben.