Ständchen zur Goldhochzeit Hans-Walter und Bärbel Riesenbeck

Ständchen zur Goldhochzeit Hans-Walter und Bärbel Riesenbeck

Mit einem zünftigen Ständchen der erwünschten Lieder gratulierten die „Heimatklang-Sänger“ am Montag, 27. Sept. 2021 ihrem langjährigen aktiven Tenorsänger Hans-Walter Riesenbeck und seiner Frau Bärbel nachträglich zur Goldenen Hochzeit. Sie hatten dazu in ihren großen Partykeller im Haus an der Sachsenstraße eingeladen. Vorsitzender Ralf Krumme würdigte die Verdienste von Hans-Walter in einer humorvollen Laudatio. Insbesondere seine top Organisation der zahlreichen Mehrtagesausflüge in den 80/90er Jahren  hob er hervor. Seinen 75. Geburtstag konnte Hans-Walter Coronabedingt leider nicht feiern, aber auch das wurde mit diesem Ständchen nachgeholt. Die Gastfreundschaft des Jubelpaares war einmal mehr vorbildlich. Das leibliche Wohl wurde vorzüglich bedient und zahlreiche Anekdoten aus dem Vereinsleben wurden wieder wach. Mit vielen spontanen Liedern klang eine besonders harmonische und gesellige Sonder-Chorprobe aus. 

 „Vielen Dank und Herzlichen Glückwunsch“

Hans Walter und Bärbel

Chorprobenstart im Vereinslokal am 30. August 2021

Chorprobenstart im Vereinslokal am 30. August 2021

„Schön dass ihr montags wieder da seid – Ich habe euch alle wirklich sehr vermisst,

strahlte Seniorwirtin Christa Stöppel den Sängern des MGV „Heimatklang“ Settel entgegen. Zum Wiederbeginn der Chorproben im Vereinslokal überreichte MGV-Vorsitzender Ralf Krumme (vorne links) Sommerblumensträuße an Seniorwirtin Christa Stöppel und Tochter Astrid Kahmann als neue Inhaberin des Vereinslokals Beumer-Stöppel, untermalt von einem Begrüßungs-Ständchen der „Heimatklang-Sänger. Seit Februar 2020 waren im MGV rund 60 Übungsabende ausgefallen.

Frischer Wind mit dem aktuellen Seemannshit „The Wellerman“

Mit frischem Wind soll es jetzt aber wieder losgehen. Wortwörtlich dazu passend hatte Chorleiter Andreas Oeljeklaus den aktuell angesagten Seemanns-Ohrwurm „The Wellerman“ vom schottischen Sänger Nathan Evans mit deutschem Text für den Chor mitgebracht und neu arrangiert. Das neuseeländische Walfängerlied war natürlich bestens bekannt und so gelang der Chorprobenstart fast spielerisch. „Zwar fehlten noch viele Sänger urlaubsbedingt, aber es war heute schon wieder vieles wie vor Corona“, stellte Chorleiter Andreas Oeljeklaus zu seiner Zufriedenheit und mit viel Zuversicht fest.

550 Euro Spende für Flutopferhilfe

 

Die Spendensammlung unter den aktiven Sängern für die Flutopfer in der Region Ahrweiler erbrachte die stolze Summe von 550 Euro. Sie wird auf das Spendenkonto „NRW hilft“ überwiesen.

Endlich geht es wieder los!

Endlich geht es wieder los!

Chorprobenstart am Montag, 23. August 2021

19.30 Uhr in der Johanneskirche

Nach Beendigung der Sommerpause und den Beratungsergebnissen auf der letzten Zusammenkunft starten wir nach 18-monatiger Pause wieder mit den Chorproben. Aufgrund der einzuhaltenden Corona-Auflagen und Abstände wird der Probenraum vom Vereinslokal in die größere Johanneskirche Stadtfeldmark verlegt. Treffpunkt ist dort am kommenden Montag, dem 23. August um 19.30 Uhr. Ferner besteht die Möglichkeit zu einer Spende für die Flutopfer in der Region Ahrweiler.

Chorleiter und MGV-Vorstand  bitten um vollzähliges Erscheinen und weisen auf die Nachweispflicht der „3 G-Regeln“ (geimpft-genesen-getestet) hin.

Freiluft-Treffen der „Heimatklang-Sänger“

Freiluft-Treffen der „Heimatklang-Sänger“

Freiluft-Treffen der „Heimatklang-Sänger“ am Montag, 5. Juli um 19.30 am Milleniumbaum in Settel

Die letzte Chorprobe vor Einführung der Corona-Pandemiebeschränkungen  absolvierten die Sänger am Rosenmontag 9. März 2020 im Vereinslokal Beumer-Stöppel. Inzwischen mussten rund 60 Chorproben ausgefallen, weil beim Singen nachweislich die meisten Aerosole freigesetzt werden. Jetzt aber soll es ganz vorsichtig wieder losgehen. Am kommenden Montag, dem 5. Juli kommen die Sänger um 19.30 Uhr zu einem ersten geselligen Freilufttreffen am Setteler Milleniumbaum zusammen. Chorgesang ist zwar noch nicht angesagt, jedoch soll die weitere Vorgehensweise nach erfolgter Impfimmunisierung mit Chorleiter Andreas Oeljeklaus abgestimmt werden. Gemeinsam mit dem MGV-Vorstand  bitten sie um vollzähliges Erscheinen und appellieren zugleich an sangesfreudige Neu- oder Wiedereinsteiger, insbesondere aus Reihen der passiven Mitglieder, diese gesellige Gelegenheit zum Wiedersehen und Kennenlernen zahlreich zu nutzen. Der Rastplatz wird einladend hergerichtet, für das leibliche Wohl ist gesorgt und Parkmöglichkeiten sind ebenfalls vorhanden.

Auf Einladung des amtierenden Vorstandes treffen sich die Mitglieder des MGV „Heimatklang“ Settel am Montag dem 5. Juli um 19.30 Uhr auf dem Rastplatz am Milleniumbaum am Setteler Damm zum Wiedersehen in geselliger Runde und Planungsbesprechung zur zukünftigen Chorproben- und Vereinsarbeit.

„Singen ist das gefährlichste Hobby der Welt“

„Singen ist das gefährlichste Hobby der Welt“

Auftritte liegen für Chöre in Corona-Zeiten in weiter Ferne. In diesem Jahr, so Friedel Snethkamp (rundes Bild), rechnet er nicht mehr damit. Das Bild entstand beim gemeinsamen Konzert der Chorgemeinschaft Lengerich mit dem Akkordeonorchester „Tanzende Finger“ vor gut zwei Jahren in der Gempt-Halle. (Foto von Gernot Gierschner/privat)

Friedel Snethkamp vom Sängerkreis Nordwestfalen über das Chorleben in der Corona-Pandemie

Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie waren Chöre fester Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. Seit März vergangenen Jahres sind die Singgemeinschaften verstummt. Es darf nicht in Präsenz geprobt, Konzerte mussten abgesagt werden. Wie die Situation in den Mitgliedschören des Sängerkreises Nordwestfalen aktuell ist, hat Friedel Snethkamp, Beisitzer im Vorstand, im Gespräch mit WN-Redakteur Michael Baar beschrieben.

Was ist derzeit für Chöre möglich?

Friedel Snethkamp: So gut wie gar nichts. Die Aerosole, über die das Coronavirus übertragen werden können, bremsen die Chöre aus, weil die Abstandsregeln in so großen Gruppen nicht eingehalten werden können.

Sind Online-Proben eine Alternative?

Snethkamp: Im Grunde genommen nicht. Mir ist im Sängerkreis mit seinen 56 Mitgliedschören nur einer bekannt, der das durchführt. Das ist Melodize plus in Ladbergen. Die proben einmal in der Woche via Internet.

Das kann doch kein vollwertiger Ersatz für eine Präsenzprobe sein, oder?

Snethkamp: Sicherlich ist das nicht mit einem Übungsabend zu vergleichen, wie er vor der Corona-Pandemie üblich war.

Ohne Proben leidet die Gemeinschaft. Gibt es da Ansätze, das zu verhindern?

Snethkamp: Ich kenne etliche Chöre, die sich – in der Regel alle 14 Tage – online treffen, um wenigstens miteinander zu kommunizieren. Auch das ist ein Ansatz, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu pflegen.

Was ist mit den Konzerten, die aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten?

Snethkamp: Ich kann das am Beispiel meines Chores, des MGV „Heimatklang“ Settel, aufzeigen. Unser kleiner Chor und auch der MGV hatten im vergangenen Jahr Konzerte geplant. Die haben nicht stattgefunden, sollen aber nachgeholt werden.

Gibt es dafür schon Termine?

Snethkamp: Nein. Zum jetzigen Zeitpunkt, wo noch nicht wieder geprobt werden darf, lässt sich diese Frage seriös nicht beantworten.

Der MGV „Heimatklang“ hat ja auch eine Theatergruppe. Das Stück „Oll wä Schwien hatt“ wurde zwei Mal aufgeführt, dann erfolgte der Abbruch. Werden die drei ausstehenden Aufführungen nachgeholt?

Snethkamp: Ja. Stand jetzt soll das Anfang März 2022 geschehen.

Gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit?

Snethkamp: Die Karten bleiben gültig. Wer sein Geld zurückhaben wollte, hat das erhalten.

Gekaufte Karten, das trifft wahrscheinlich auch auf andere Chöre zu?

Snethkamp: Ja, beispielsweise auf das gemeinsame Konzert der MGV Höste und Antrup mit den 6-Zylindern. Die haben jetzt den September 2022 im Visier als Nachholtermin.

Wie kann der Sängerkreis seine Mitgliedschöre in der Pandemie unterstützen?

Snethkamp: Wir haben die Chöre immer über die auf Basis der Corona-Regelungen zu erfüllenden Anforderungen hingewiesen. Basis sind dabei die Empfehlungen des Landes-Chorverbandes. Zudem pflegen wir im Vorstand einen regelmäßigen Austausch, online natürlich.

Der Sängerkreis wollte im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiern. Das Coronavirus hat es nicht zugelassen. Wird die Feier in diesem Jahr nachgeholt?

Snethkamp: Nein, das ist für den 2. und 3. Oktober 2022 geplant. Für eine Durchführung noch in diesem Jahr reicht die Zeit einfach nicht aus.

Und der Kreissängertag?

Snethkamp: Der sollte im Februar in Lienen stattfinden, musste aber abgesagt werden. Jetzt peilen wir den Samstag nach Aschermittwoch, den traditionellen Termin, im nächsten Jahr an.

Hat die Pandemie zu Austritten von Mitgliedern in den Chören geführt?

Snethkamp: Von Austritten haben wir im Sängerkreis-Vorstand wenig gehört. Allerdings wird es eine Herausforderung sein, alle Sängerinnen und Sänger wieder zur Probenteilnahme zu animieren, wenn die wieder möglich sind.

Gibt es Signale, dass es bei einzelnen Chören schwierig werden könnte?

Snethkamp: Eindeutig ja. Gerade in Chören, die einen relativ hohen Altersdurchschnitt haben, könnte es schwer werden, alle Aktiven wieder für die Proben zu begeistern.

Da sind die Vorstände gefordert, oder?

Snethkamp: Sicherlich. Aber da gibt es auch Beispiele, wie auch ohne Gesang der Kontakt gepflegt wird. Beispielsweise hat in Leeden der Vorstand allen Aktiven eine kleines Weihnachtspaket vor die Türen gestellt.

Wird die Zahl der Chöre kleiner werden?

Snethkamp: (überlegt) Wenn man bedenkt, dass einige ältere Sänger offenbar nach der nun schon über ein Jahr währenden Unterbrechung nicht mehr anfangen wollen, ist das nicht auszuschließen. Allerdings weiß ich auch von einem Chor, bei dem sich die Zahl der Aktiven wohl halbieren wird. Aber dieses Dutzend will unbedingt weitermachen, trotz des Schrumpfens.

Was ist das entscheidende Kriterium, ob es weitergeht?

Snethkamp: Ganz klar, dass der Kontakt gehalten wird. Ensembles mit einem niedrigen Altersdurchschnitt haben es vielleicht etwas einfacher. Da kann eher über den Freundes- und Bekanntenkreis eine neue Sängerin oder ein neuer Sänger gewonnen werden. Dazu kommen noch die Liedauswahl und der Dirigent als Kriterien.

Wie es der MGV „Heimatklang“ vor der Pandemie gezeigt hat.

Snethkamp: Ja, da ist es uns gelungen, in kurzer Zeit sieben neue Sänger im Alter von 18 bis 50 Jahren zu gewinnen.

Wird es noch in diesem Jahr wieder Chorkonzerte geben?

Snethkamp: Das kann ich mir nicht vorstellen. Wenn nach den Herbstferien, früher rechne ich nicht damit, wieder Präsenzproben möglich sein sollten, reicht die Zeit einfach nicht aus, um bis Weihnachten ein Konzert auf die Beine zu stellen. Nicht organisatorisch, sondern von der Probenarbeit her.

Gibt es dafür wirklich keine Chance?

Snethkamp: Was ich mir vorstellen könnte, wäre die musikalische Begleitung durch Chöre in den Weihnachtsgottesdiensten. Dafür sollte die Zeit ausreichen. Die Bereitschaft in den Chöre ist da, die stehen quasi in den Startlöchern.

Wie haben Sie als Sänger denn die probenlose Zeit überbrückt? Mit Singen unter der Dusche?

Snethkamp: (lacht) Nein. Ich singe seit 50 Jahren und nutze die Gelegenheit, wenn ich beispielsweise mit dem Auto unterwegs bin.

Singen Sie dann Lieder aus dem Radio mit?

Snethkamp: (lacht) Nein. Ich habe ein umfangreiches Repertoire, da sind viele Liedsätze in Fleisch und Blut übergegangen, die ich dann singe.

Die Sängerinnen und Sänger sind die einen. Wie trifft Corona die Chorleiterinnen und Chorleiter?

Snethkamp: Das ist unterschiedlich. Die einen werden von ihren Chören weiterbezahlt, dann gibt es welche, die den halben Beitrag erhalten, und dann diejenigen, die darauf verzichten.

Gibt es auch hauptamtliche Chorleiter?

Snethkamp: Einige wenige sind hauptamtlich tätig. Die trifft die Corona-Pandemie besonders hart.

Wenn Sie die Auswirkungen in wenigen Worte zusammenfassen müssten . . .

Snethkamp: . . . dann würde ich den Spruch aufgreifen: „Singen ist das gefährlichste Hobby der Welt“.

Das Ehrenmal in Settel wurde vor 100 Jahren eingeweiht

Das Ehrenmal in Settel wurde vor 100 Jahren eingeweiht

Zum 100jährigen Bestehen der Setteler Gedenkstätte legten die Vorsitzenden Kai Rücker (rechts) vom Schützenverein und Ralf Krumme (links) vom  MGV „Heimatklang“ im Beisein der Mitglieder des Ehrenmalausschusses einen Schleifenkranz zu Ehren der Kriegsopfer beider Weltkriege nieder.

Gefallene sollen unvergessen bleiben

In wenigen Tagen jährt sich zum 100. Mal die Errichtung des Ehrenmals in Settel. Gegen das Vergessen und zur Erinnerung an die Toten in der Bauerschaft ließen die Bürger 1921 ein schlichtes Sandstein-Denkmal bauen. Mit einer Kranzniederlegung am Samstag, 22. Mai, erinnern und gedenken die Setteler der Einweihung.

28 Männer aus der Bauerschaft Settel – Söhne, Ehemänner, Brüder – haben im Ersten Weltkrieg ihr Leben verloren. Zum Gedenken an sie und an das Leid des Krieges wurde auf Initiative des 1905 gegründeten Schützenvereins Settel das Mahnmal in Auftrag gegeben. Am 22. Mai 1921 wurde laut Chronik das Sandstein-Ehrenmal an zentraler Stelle errichtet.

Der damalige Standort lag etwa 200 Meter nördlich der heutigen Anlage an der Ladberger Straße – 1921 noch eine staubige Landstraße. Das Grundstück stellte, damals wie auch heute noch, die Bauersfamilie Mersmann unentgeltlich zur Verfügung. Die vom heutigen Ehrenmal-Ausschuss zusammengetragenen historischen Dokumente geben einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Denkmals.

Initiator der Aktion war der Schützenverein unter Federführung des rührigen Vorsitzenden Friedrich Wermeier. Die feierliche Enthüllung erfolgte durch Stadtamtmann Breidenstein und die Gedenkrede hielt Gemeindepfarrer Kerstein.

Wer das schlichte Sandsteindenkmal geschaffen hat, ist nicht bekannt. Es bestand damals aus einer bearbeiteten Steinplatte, auf der eine Bronzetafel mit den Namen der 28 gefallenen Soldaten befestigt war. Auf dem Denkmal ein eisernes Kreuz und auf den Stufen davor ein ebenfalls aus Sandstein gearbeiteter Stahlhelm auf Eichenlaub. Zur Einweihung wurde auch eine Texturkunde mit eingemauert.

1953 wurde aufgrund der neuen Straßenführung der Ladberger Straße das Ehrenmal an seinem heutigen Platz komplett neu errichtet. Dabei wurde es umfangreich erweitert, um auch den 48 Setteler Männern, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben ließen oder vermisst blieben, ein ehrendes Gedenken zu geben.

Die alte Bronzetafel mit dem Sandsteinkriegshelm blieb erhalten und wurde in das neu gestaltete Ehrenmal aus Ibbenbürener Sandstein eingearbeitet. Verantwortlich dafür war der in der Region bekannte Steinmetz und Bildhauer Karl Fiedler. Für den Bauantrag bei der Stadt fertigte Fiedler auch ein maßstabsgetreues Holzmodell an, das noch im Original erhalten ist.

Das neue große Ehrenmal wurde am 10. Mai 1953 feierlich eingeweiht. Damals wurde ein Ehrenmal-Ausschuss für die dauerhafte Instandhaltung gegründet, der bis heute aktiv ist. Für die Finanzierung des Denkmals kamen bis ins Jahr 1994 die Bürger auf – es wurden regelmäßige Geldsammlungen in der Bauerschaft durchgeführt. Seitdem wird die gesamte Denkmalanlage von den Mitgliedern des Schützenvereins und des MGV „Heimatklang“ ehrenamtlich gepflegt und finanziell unterhalten.

Jährlich findet am Volkstrauertag eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung statt. Dabei wird immer auch mit persönlichen Schilderungen an die Toten und ihrer Schicksale erinnert. Im Rahmen des jährlichen Schützenfestes erfolgt eine zum Weltfrieden mahnende Feierstunde mit Gedenkrede zu Ehren der gefallen Schützenbrüder.

Zum 100-jährigen Bestehen wird der Ehrenmal-Ausschuss am Samstag in einem kleinen Festakt im Namen der Setteler Bevölkerung einen Schleifenkranz am Denkmal niederlegen.

Vor 100 Jahren, am 22. Mai 1921 wurde das erste Ehrenmal in Settel auf Initiative des Schützenvereins eingeweiht.

Die  Mitglieder des Ehrenmal-Ausschusses trafen sich vorab mit der WN-Lokalredaktion und trugen alte Dokumente über die Entstehung des Denkmals zusammen. Am 20. Mai erschien ein ausführlicher Pressebericht in den Westfälischen Nachrichten.

Das heutige Ehrenmal wurde 1953 durch Bildhauer Karl Fiedler neu gestaltet und erweitert. Gepflegt und unterhalten wird die Setteler Gedenkstätte vom Schützenverein und MGV „Heimatklang“ gemeinsam.

An der Feierstunde zum 100jährigen Bestehen nahmen Abordnungen beider Vereine und des Denkmalausschusses teil.